Ein lebenslanges Band


Diese gemeinsamen Tage und Stunden verbinden Pfadfinder*innen, nicht selten ein Leben lang. Das gemeinsam Erlebte - abseits von Schule, Studium oder Arbeit - knüpft ein Band.
Und wenn eine Fahrt, ein Lager vorbei ist, dann ist die Sehnsucht nach dem nächsten gemeinsamen Abenteuer groß.

Was ist Pfadfinden eigentlich ?

Was macht man als Pfadfinder eigentlich?
Und was heißt auf fahrt gehen?

Hier erfährt ihr was Pfadfinden eigentlich ist 





Pfadfinder*innen

Pfadfinder*innen kennen keine Schranken, keine Grenzen, keine Hindernisse: Die 11- bis 15-Jährigen leben in der Sippe, so heißt in dieser Stufe eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Das Programm ihrer wöchentlichen Treffen ist abwechslungsreich: Sie lernen Knoten binden und Zelte aufbauen, sie basteln und singen, sie erkunden die Umgebung und engagieren sich sozial.

Außerdem gehen sie mit der Sippe auf Fahrt – am Wochenende oder in den Ferien, zu Fuß, mit Rad, Floß oder Boot. Das größte Abenteuer ist die Großfahrt: Ziel kann der Harz sein, das schwedische Småland oder die Gletscher Islands – immer auf der Spur des Neuen und Ungewissen. Stets lockt die Herausforderung, andere Menschen und Kulturen zu entdecken. Abends sitzen und singen die Jugendlichen am Lagerfeuer.

Und woran erkennt man die „Pfadis“, wie sie sich nennen? An ihrem blau-gelben Halstuch und dem Zeichen aus Kleeblatt und Lilie auf ihrem Hemd.

Auf fahrt Gehen ?

Pfadfinder*innen sind ständig unterwegs: am Wochenende, in den Ferien, in der Region, in Deutschland oder im Ausland. Wir wollen raus - raus aus dem Alltag, rein in die Natur. Deshalb gehen wir auf Fahrt oder nehmen an Zeltlagern teil.
Wir schlafen in Kohten und Jurten - so heißen unsere Zelte. Zeltplanen und Verpflegung werden verteilt auf alle, die mitwandern. So trägt jede*r die Last für sich und die anderen. Ein Quartier für die Nacht muss die Gruppe jeden Abend aufs Neue suchen. Und falls sie keines findet, ist die Kohte schnell aufgebaut oder der Schlafsack unter dem Sternenhimmel ausgerollt. Auf Fahrt gehen ist wunderbar und unbestritten einer der wichtigsten Bestandteile des Pfadfinderlebens.


Unsere gemeinsamen Aktivitäten sind vielfältig

Sie reichen von den wöchentlichen Treffen in unseren Pfadfinderheimen („Heimabend“) über ein kleines Zeltlager am Wochenende,
das aufregende Bundeslager alle vier Jahre bis zu großen internationalen Lagern und Fahrten in alle Welt.

Ob auf dem Stammeslager, dem Landeslager, dem Bundeslager oder dem Jamboree: Hier leben die Pfadfinder*innen Tag und Nacht in der Gruppe zusammen, sehen alte Freund*innen wieder und lernen neue kennen. Am Abend treffen wir uns in der Jurte am Lagerfeuer, singen unsere Lieder, traditionsreiche und moderne, erzählen Geschichten und trinken Tschai, einen gewürzten heißen Tee.